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What’s in my bag?

7. August 2015
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Die meisten Frauen haben es sich angewöhnt, ihren halben Haushalt in ihren Handtaschen mitzuschleppen. Das geht 1. nicht nur auf den Rücken und 2. auf die Nerven, sondern ist 3. meistens auch absolut unnötig. Denn wie viel vom eigentlichen Inhalt wird im Laufe von 24 Stunden überhaupt benutzt?

Ich habe mir schon vor langer Zeit angewöhnt, meine Taschen regelmäßig auszumisten (teilweise ist es wirklich erstaunlich, was dort zum Vorschein kommt und völlig in Vergessenheit geraten ist…) und wirklich nur die Sachen einzupacken, die ich während eines Tages gebrauchen kann. Da ich außerdem in den seltensten Fällen mit riesigen Shoppern unterwegs bin, sondern zu 99% zur Crossbody Bag greife, darf es bei mir nur ein äußerst limitierter Tascheninhalt sein. Immer mit dabei, wenn es durch den Hamburger Großstadtdschungel geht, sind dabei folgende unverzichtbare Items:

Portemonnaie

Erklärt sich wohl von selbst: Ohne Moos nix los und ohne meine Fahrkarte nimmt mich auch der HVV nicht mit. Meins ist von Esprit (ähnliche hier und hier) und dank einer Million Fächer kann ich jede Stempelbonuskarte dieses Planeten darin sammeln. Weil ich aber das Messie-Verhalten, was ich bei meinen Handtaschen bereits im Keim ersticke, eigentlich gar nicht erst bei meiner Geldbörse aufkommen lassen will, wird es wohl mal Zeit, eine etwas kleinere Variante zu suchen.

Schlüsselbund

Auch klar soweit. Der Anhänger ist übrigens von einem kleinen Laden aus der Gertigstraße in Winterhude. Ich habe wochenlang nach einem Schlüsselanhänger in Gold gesucht (ich mag ja Silber eher nicht so) und bin schließlich bei MAGIC fündig geworden.

iPhone

Ohne geht’s einfach nicht, auch wenn mein Modell langsam aber sicher den Geist aufgibt. Rückseite gesprungen, Akku schwach, Nori genervt. Ich warte noch auf den unerwarteten Geldsegen, der mir ein neues iPhone beschert. So lange heißt es durchhalten und sich über verpixelte Bilder ärgern. Die Schutzhülle ist von & other stories und auch nicht mehr die Neueste. Aktuelle (und schönere!) Modelle gibt es hier, hier, hier und hier.

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Invisobobble

Ich kann genau zwei Frisuren: Haare offen oder Zopf. Für die erstere brauche ich nix, wie praktisch. Für die zweite habe ich immer ein Invisobobble in der Tasche. Viele tragen sie nur zuhause, weil so richtig chic sieht anders aus, aber in diesem Fall gewinnt Function vor Form! Keine kaputten Haare mehr, wo der Pferdeschwanz den ganzen Tag fröhlich hin und her wippt und sowohl das unangenehme Ziepen als auch die Kopfschmerzen gehören der Vergangenheit an. Die Auswahl an Farben ist mittlerweile riesig, ich hab mich damals für Schwarz entschieden. Wenn ich noch ein Päckchen kaufen sollte, dann dürften diese in fröhlichem Hellblau bei mir einziehen. Übrigens: Eine Diskussion zu den kontroversen Telefonkabel-Haarbändigern haben vor einiger Zeit schon die Mädels von amazed gestartet, schaut mal vorbei!

Taschentücher

Ich. Beklecker. Mich. Immer.

Anti-Glanz-Papier

In nächster Zeit wage ich mich mal an das Thema Highlighter heran und habe dafür im KIKO-Sale zugeschlagen. An den richtigen Stellen ist ein schöner Glow also durchaus erwünscht. Die Stirn zählt eindeutig nicht dazu. Da meine Haut das aber noch nicht begriffen hat, kann ich sicher sein, dass spätestens ab nachmittags alles oberhalb der Augenbrauen glänzt. Die Tea Tree Oil Facial Blotting Tissues von The Body Shop kommen da wie gerufen und absorbieren wie von Zauberhand überschüssigen Talg und verbannen den Glanz. Leider habe ich sie seit Monaten in keinem Store mehr gefunden! Sind die etwa aus dem Sortiment genommen worden? Aaah! Da mein Vorrat aber bald zur Neige geht, brauche ich sehr bald einen guten Ersatz. Habt ihr Empfehlungen für mich?

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Blasenpflaster

Ich gehöre leider zu der Sorte von Mensch, die einen Schuh schon Jahre besitzen kann und sich TROTZDEM (nach längerer Trageabstinenz) noch Blasen darin laufen kann. Und wir sprechen nicht von kleinen, unangenehmen Bläschen. Rucke die guh, rucke die guh, Blut ist im Schuh, Blut ist im Schuh. Um dem vorzubeugen befinden sich in meiner Tasche immer Blasenpflaster. Wichtig ist, dass sie nicht zu klein sind, weil sie sich durch das Scheuern an der Ferse sonst schnell wieder ablösen. Ich wechsle meistens zwischen Compeed und Hansaplast hin und her. Beide Marken bieten sowohl größere als auch kleinere Pflaster an, teilweise auch im Mix. Neu dazugekommen ist mittlerweile auch der Anti-Blasen Stick von Compeed, den ich schon länger mal ausprobieren wollte. Blasenbildung und unangenehmem Scheuern sollen mit seiner Hilfe vorgebeugt werden.

Lippenpflege + Farbe

Ich gehöre zu den Glücklichen, die auch im tiefsten Winter selten mit spröden und aufgerissenen Lippen zu kämpfen haben. Lucky me! Trotzdem – oder gerade deswegen – pflege ich sie immer zwischendurch, wenn ich unterwegs bin. Der Maybelline Jade Baby Lips Electro ‚OH! ORANGE!‘ spendet den Lippen nicht nur Feuchtigkeit, sondern sorgt außerdem mit seinem dezenten Orange für einen farblichen Frischekick. Und ja, er riecht sogar fruchtig nach Orange!

Leinenbeutel

Seit Jahren ist dieser Beutel in meinem Besitz – was man ihm mittlerweile auch ziemlich ansieht. Egal, ob ich auf dem Heimweg schnell noch ein paar Lebensmittel einkaufen muss oder sich ein neues Paar Schuhe in mein Herz geschlichen hat: Ich verzichte auf Plastiktüten und trage alles stolz in meinem geliebten Leinenbeutel nach Hause. Dieser ist von H&M und stammt aus einer Kooperation mit Unicef. Aber schöne Beutel gibt es ja mittlerweile wie Sand am Meer und viel Platz nehmen sie nicht weg. Also nächstes Mal alle dran denken und die Umwelt schonen!

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Hand-Desinfektionsgel

Auch wenn Haltegriffe und -stangen in U-Bahn, Bus und Co. im Winter genauso bakterienbesiedelt sind wie im Sommer, so habe ich das kleine Hygiene-Gel von Sagrotan doch hauptsächlich während der warmen Monate in meiner Tasche. Die Kombination aus Schweiß, Bakterien und sonnencremeverschmierter Oberfläche gehört nicht zu meinen Lieblingszusammenstellungen. Wohl demjenigen, der für die schnelle Handwäsche ohne Wasser und Desinfektion ein Gel dabei hat!

Kalender & Stift

So sehr ich den halben Tag am Handy hänge, Instagram und Co. checke und mir ein Leben ohne WhatsApp nicht mehr vorstellen kann, so wenig nutze ich den digitalen Kalender meines Smartphones. Ü B E R H A U P T   N I C H T. Ich liebe analoge Kalender, in die ich reinkritzeln, To-Do-Listen darin abhaken und als eine Art Tagebuch immer wieder lesen kann. Seit ca. acht Jahren darf mich ein Modell von Paperblanks durch die nächsten 365 Tage begleiten, meistens im Midi-Format. Hier habe ich euch mein aktuelles Exemplar bereits etwas ausführlicher vorgestellt.

Optional: Regenschirm & Sonnenbrille

Das Wetter in Hamburg ist alles andere als beständig. Wir leben in einem fortwährenden Wechsel aus Sonne, Wolken und Regen und eigentlich ist das ganze Jahr bei uns April. Ein Blick auf die Wetter-App am Morgen ist daher unverzichtbar und entscheidet, ob der Schirm oder die Sonnenbrille mit in die Tasche wandert. Meistens sogar beides. Meine liebste Brille gegen kitzelnde Sonnenstrahlen ist derzeit dieses hellblaue Modell von & other stories, das sofort für gute Laune sorgt – selbst wenn es 10 Minuten später wieder wie aus Eimern gießt.

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PS: Die Tasche – das ‚Paris Petite‘ Modell von Kaviar Gauche – ist mein größter Schatz, war ein absolutes Sale-Schnäppchen und wird auch noch die nächsten 30 Jahre von mir so lange getragen, bis sie irgendwann auseinanderfällt. Und selbst dann nähe ich sie wieder zusammen, glaubt mir.

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