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Follow 4 follow? oder: Wenn Interesse zeitlich begrenzt ist

23. Januar 2016
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Ping. Ping, ping, ping. Vor einigen Minuten habe ich ein neues Foto auf Instagram hochgeladen und nach und nach trudeln die ersten Benachrichtigungen auf dem Bildschirm meines Smartphones ein. Ein paar Leuten gefällt, was sie sehen und lassen ein digitales Herzchen da. Einige entschließen sich sogar, meinem Account zu folgen. Ich lasse den Dingen ihren Lauf und beschließe, es so wie immer zu handhaben: Ich lege das Handy zur Seite und widme mich am Abend all den eingetroffenen Likes, Kommentaren und Menschen, die mir ab sofort folgen. Ich herze zurück, beantworte Kommentare und schaue mir die Profile der neuen Follower an. Sind welche dabei, die meinen ästhetischen Geschmackssinn treffen, folge ich sehr gerne zurück. Sofern sie am Abend überhaupt noch da sind.

I like your account. But only for a limited period.

Denn meistens sieht die Realität so aus: Revanchiere ich mich nicht umgehend (oder innerhalb der nächsten drei Stunden) mit einem follow 4 follow, so ist der neue Fan schneller wieder weg, als ich mir seinen gesamten Feed ansehen könnte. Wieder war mein Account nicht so inspirierend, wie ich es mir gewünscht hätte. Wieder sollte ein schnelles follow meinerseits erkauft werden. Wieder besteht kein echtes Interesse an meinen Bildern. Ob das frustrierend ist? Ja. Ob ich mich darüber ärgere? Ja. Ob es sinnlos ist, wegen so etwas Oberflächlichem wütend mit dem Fuß aufzustampfen? Absolut.

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If you don’t follow, I don’t care.

Ich arbeite an meiner Laissez-faire-Haltung. Erste Amtshandlung sollte sein, Apps wie InsTrack sofort vom Smartphone zu verbannen. Denn machen wir uns nichts vor: Klar hab ich die fiese Stalking-App installiert. Glücklich hat sie mich allerdings bisher nicht gemacht. So deutlich zu sehen, wer innerhalb von Minuten wieder das Weite gesucht hat, kratzt am Selbstbewusstsein. Oder nehme ich mich, meinen Account, meine Fotos vielleicht einfach viel zu wichtig? Bin ich etwa eine – Gott bewahre! – eingebildete Hashtag-Tussi?

Ich liebe Instagram. Ja wirklich. Erst vor kurzem habe ich euch meine Lieblingsaccounts aus Hamburg, Deutschland und der Welt vorgestellt. Und ich hasse Instagram. Auch wahr. Es ist diese berühmte Hassliebe, die uns auch mit Schokolade, High Heels und der On-Off-Beziehung verbindet. Man kann nicht mit, aber auch erst recht nicht ohne. Dass Instagram kaum mehr Instant Snapshots zeigt, sondern seine User immer auf der Jagd nach dem perfekten Bild, dem homogensten Feed und der größten Anerkennung sind, schraubt die Ansprüche hoch. Die der Follower und meine. Und es stellt sich die Frage: Für wen erstelle ich meine Gallery? Für mich, um später noch mal all die schönen Momente durchzuscrollen und mir tolle Erinnerungen zu bescheren? Oder doch für die weltweite Insta-Community? Ich mag meine Bilder. Aber reicht das? Oder ist es mir wichtig, dass andere das genauso sehen? Vielleicht sogar wichtiger? Wenn ja, warum? Und: Wie ändere ich das?

There are things that are more important than social media.

Das Stichwort lautet: Soziale Anerkennung. Denn nichts anderes ist es, was die Jagd nach Likes und neuen Followern beschreibt. Wie man sich in diesem Strudel nicht selbst verliert, beschreibt dieser Artikel auf Zeit Online sehr gut. Dort heißt es unter anderem:

Wir wollen als Person wahrgenommen und bestätigt werden. Soziale Anerkennung ist ein Grundbedürfnis wie das nach Essen und Trinken, ohne sie kann kein Mensch existieren.

Treiben nun all meine follow 4 follow-Jünger diesen Wunsch nach sozialer Anerkennung auf die Spitze? Auch mir scheint das digitale Auf-die-Schulter-klopfen ja nicht allzu unwichtig zu sein, betrachte ich doch griesgrämig jeden verlorenen Follower. Es wird also dringend Zeit, Instagram nicht mehr allzu viel Bedeutung beizumessen (zugegeben, schwierig in einer Zeit, in der Blogger und Co. nur anhand ihrer Reichweite betrachtet und bewertet werden – insbesondere der auf Instagram), sich selbst an seinen Fotos noch am meisten zu erfreuen und abhanden gekommenen „Fans“ nicht nachzutrauern. Vielleicht machen wir auch einfach mal alle öfter das Handy aus. Und gehen ins Café um die Ecke, Käsekuchen essen.

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Da ich nicht der einzige User auf Instagram bin: Wie ist das bei euch? Freut ihr euch über jeden neuen Follower? Seid ihr traurig/verärgert/enttäuscht, wenn eurem Account entfolgt wird? Lechzt ihr selbst mal mehr, mal weniger nach sozialer Anerkennung? Oder verfolgt jemand unter euch vielleicht selbst die Taktik, User zum Folgen zu animieren, indem ihr vorher selbst Follower werdet und euch irgendwann klammheimlich aus dem Staub macht? Wie sind eure Erfahrungen? Und Hand aufs Herz: Wer von euch hat das Handy auch schon mal entnervt in die Ecke geschleudert?

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22 Comments

  • Reply Tine 4. Februar 2016 at 19:11

    Wunderbar, dazu habe ich auch einen Post erst geschrieben und mir meinen Frust von der Seele geschrieben!
    Manchmal denke ich wow, es läuft und dann wieder oh ok – war mal wieder nichts.
    Verstehen kann ich nicht, warum ich mir soviel Mühe bei der Bildbearbeitung gebe und dann jemand mit (in meinen Augen) langweiligen schlechten Bildern mega viele Follower bekommt. Aber gut, ich werde ab jetzt auch Ruhe walten lassen, denn es macht uns schlichtweg verrückt, diese Hassliebe ;)
    Ich habe mir mal die Freiheit genommen dir einfach so auf Bloglovin zu folgen ;)

    Liebe Grüße
    Tine

    http://fairytaleoflife.com/

    • Reply Nori 9. Februar 2016 at 21:38

      Liebe Tine,
      bitte entschuldige meine späte Antwort! Ja, manchmal hilft es ja auch, sich einmal den Frust von der Seele runterzuschreiben und dann sieht man das Ganze auch viel gelassener. Die Geschmäcker sind ja (zum Glück!) verschieden und man kann es mit seinen Bildern nicht allen recht machen. Und Bilder, die wir als langweilig und „schlecht“ empfinden, treffen evtl. genau den Nerv anderer User. Und das ist ja auch irgendwie das Schöne an Instagram – dass für jeden etwas Passendes dabei ist. :)
      Merci fürs Folgen auf Bloglovin, das freut uns sehr!
      Alles Liebe
      Nori

  • Reply Cordula 3. Februar 2016 at 15:22

    Sehr schöner Artikel! (Den ich übrigens über euren Instagram-Account gefunden habe ;))
    Trifft es absolut, bei Ärger über diese Flucht-Follower hab ich mich auch schon öfter ertappt als mir lieb ist. Als am Anfang die Follower hochschnellten („Oh, so viele mögen meine Bilder!“), war der Frust dann umso größer, als am nächsten Morgen von +12 noch -16 Follower da waren. Aber mittlerweile hat sich da dann doch eine Gelassenheit eingestellt, auch die Follower-Marke seit zäh an der 500er-Marke herumkrepelt ;)

    • Reply Nori 3. Februar 2016 at 17:49

      Liebe Cordula,
      vielen lieben Dank! :) Ja, die Frustration lässt einen irgendwie nicht los, aber ich bin zuversichtlich, dass auch mich die Gelassenheit noch irgendwann erreicht. Sehr schöner Account übrigens! ;)
      Alles Liebe
      Nori

      • Reply Cordula 4. Februar 2016 at 13:54

        Danke dir, gleichfalls! :)
        Die Gelassenheit schwankt bei sowas vermutlich ebenso wie die Followerzahlen ;)
        Liebe Grüße aus Berlin!

        • Reply Nori 9. Februar 2016 at 21:35

          Herzlichen Dank! :) Richtig, die schwankt auch gewaltig – an einem Tag so, am nächsten dann ganz anders. ;)

  • Reply Jana 28. Januar 2016 at 14:14

    Obwohl ich noch nicht allzu lange bei diesem „Instagram-game“ dabei bin, geht es mir ähnlich. Wenn die Follower-Zahl nach oben geht, und ich mich freue, dass anscheinend jemandem meine Fotos gefallen, kann ich im gleichen Moment damit rechnen, dass diese Person mir bald wieder entfolgt, wenn ich ihr nicht auch sofort zurückfolge. Irgendwie schade und frustrierend…
    Von dieser App wusste ich bis jetzt noch gar nichts…Aber ich glaube es ist für die Psyche besser ohne ihr weiterzumachen. ;)
    Alles Liebe,
    Jana

    http://jananella.com/

    • Reply Nori 1. Februar 2016 at 21:19

      Liebe Jana,
      das verstehe ich total, frustrierend ist es in jedem Fall. Und JA! Für die Psyche ist es definitiv besser, ohne diese App Instagram weiterzunutzen. :)
      Alles Liebe
      Nori

  • Reply strawberrymouse 25. Januar 2016 at 22:13

    Ich wusste nicht mal, dass es da Tracking-Tools gibt…so gut kenne ich mich mit Social Media aus :D
    Ich glaube meine Insta-Follower sind in der Zahl recht konstant…verschwindet da einer, stört mich das nicht. Wie schon geschrieben wurde; wäre es jemand, mit dem ich mich ausgetauscht hätte und quasi „Zeit verbracht“, dann würde mich das traurig stimmen, aber so…Ich kann dieses Follow Me-Follow You (oder umgekehrt) ohnehin nicht nachvollziehen.
    Das Entfolgen auf dem Blog macht mich schon nachdenklicher. An einem Beitrag sitze ich deutlich länger und es steckt mehr Herzblut drin als in einem einzelnen Bild…Da wüsste ich manchmal schon gern, warum, damit ich daran arbeiten kann.

    • Reply Nori 25. Januar 2016 at 22:30

      Haha, ja schau, da hast du sogar noch was Neues gelernt. ;) Aber wie gesagt, verzichte lieber direkt drauf, froh wird man mit ihnen auch nicht. Und ich gebe dir 100% Recht: Machen sich die Leser_innen auf dem Blog aus dem Staub, dann sitzt dieser Stich bedeutend tiefer. Denn der Blog, das ist „unser Baby“, da fließen Zeit, Energie, Schweiß, Blut und Freudentränen. Der Blog ist die Plattform, die immer noch 100% wir sind, Nina & Nori. Aber Instagram… da will jeder einen Krümel vom Kuchen.
      Alles Liebe!

      • Reply strawberrymouse 28. Januar 2016 at 18:41

        Das stimmt…Instagram-Star wird man eben schneller und mit weniger Mühe als ein bekannter Blogger ;)

        • Reply Nori 1. Februar 2016 at 21:17

          Oh, da wäre ich mir ehrlich gesagt nicht so sicher. Auch Instagram ist mittlerweile ein hart umkämpftes Pflaster und es wird durchweg schwieriger, dort wie eine Rakete durchzustarten. Und auch das „perfekte“ Instagram-Bild kann durchaus ein paar Stunden Zeit in Anspruch nehmen. Aber pflegt man den Blog UND die sozialen Kanäle, geht dafür natürlich merklich viel mehr Zeit drauf. :)

  • Reply Shirley 24. Januar 2016 at 9:37

    Liebe Nori. Toller, ehrlicher Artikel. Danke schonmal dafür. Ich bin erst ein paar Monate wirklich aktiv bei Instagram und kann total nachvollziehen, was du mit deiner Hassliebe meinst. Ich finde, es ist eine großartige Plattform um Inspiration zu finden, sich mit Menschen auszutauschen, die ähnlich ticken und ebenfalls schöne Momente einfangen wollen. Und dann gibt es da leider noch diejenigen, denen in erster Linie ihr eigener Account und die Anzahl der Follower wichtig zu sein scheinen. Bei mir löst es weniger Wut, aber oft genug Wundern aus. Gerade wenn die Leute nur ein paar Stunden bleiben, sagt das ja mehr über ihre eigenen Unsicherheiten aus als über deinen Feed. Aber ob man da so locker drüber steht, ist ja auch tagesformabhängig. :)

    • Reply Nori 25. Januar 2016 at 22:27

      Liebe Shirley,
      herzlichen Dank für die lieben Worte! Meistens überwiegt auch die „Liebe“ zu Instagram, weil ich es eben, genau wie du, großartig finde, mich dort inspirieren zu lassen. Wundern trifft es auch besser als Wut, absolut. Und es gibt Tage, da habe ich nur ein müdes Lächeln dafür übrig – und dann wieder Tage, an denen ich meinen gesamten Feed infrage stelle.
      Liebst,
      Nori

  • Reply Carotellstheworld 23. Januar 2016 at 12:32

    Super Artikel, ich habe vor nicht allzulanger Zeit auch einen Post über das Thema verfasst. Mich nervt es richtig, wenn man mir folgt um ein paar Stunden später wieder zu gehen. Oft sieht man den Profilen das schon an. Wenn ein Profil mehrere Tausend Follower hat und dann mir kleinem Account folgt, das ist von Anfang an schon unglaubwürdig.
    Was ich in letzter Zeit auch häufiger beobachte ist folgendes Szenario: Eine Person liked mein Bild, 20 Minuten später kommentiert dieselbe Person dasselbe Bild. Braucht die Person 20 Minuten um einen Einzeiler zu schreiben? Wohl kaum…
    Also ja, ich ärgere mich über so ein Verhalten und kann das auch irgendwie nicht abstellen…

    Liebste Grüße
    Caro

    • Reply Nori 23. Januar 2016 at 20:16

      Liebe Caro,
      herzlichen Dank für dein Kompliment! Es ist schön zu wissen, dass man nicht ganz alleine mit seinem Verhalten da steht und es auch andere gibt, die so ein Verhalten innerlich aufregt. :) Ich würde sagen: Wir lernen dann jetzt mal gemeinsam, über so etwas doch eigentlich Unwichtiges drüber zu stehen. Es wäre zu schade, wenn uns so der Spaß an der App genommen wird.
      Alles Liebe!

  • Reply Nina 23. Januar 2016 at 11:57

    Enttäuscht über ein Unfollow wäre ich sicher, wenn es jemand wäre, mit dem ich mich über einen längeren Zeitraum ausgetauscht habe, man ist auf einer Wellenlänge und plötzlich ist derjenige nicht mehr da. Wahrscheinlich würde ich das aber erstmal gar nicht mitbekommen, weil ich keine Track- Tools nutze.

    Manchmal, wenn jemand entfolgt, nachdem ich ein Bild gepostet habe, das mir persönlich saugut gefällt, wundere ich mich vielleicht ein bisschen, aber es macht mir nichts aus, nein. Ich schaue mir meine Follower auch regelmäßig an. An manchen Tagen kommt es vor, dass ich 10 oder mehr Leute blockiere. Ich hatte das Thema vor einer Weile auf meinem Blog auch schon mal aufgegriffen: http://deerandwolf.com/2015/09/tagforlikes/ Vielleicht interessiert dich, was ich dort geschrieben habe. :-)

    Hab ein schönes Wochenende!

    Viele Grüße,
    Nina

    • Reply Nori 23. Januar 2016 at 20:09

      Liebe Nina,
      das ist wahr, über eine längere „Instagram-Freundschaft“, die plötzlich abbricht, weil man nicht mehr interessant ist, keine schönen Bilder mehr postet etc., wäre ich auch um einiges mehr enttäuscht als über ein Entfolgen eines erst vor 5 Minuten dazugewonnenen „Fans“. :) Tracking Tools sind auch wirklich eine fiese Sache. Gut, dass du erst gar keine installiert hast! Super Blogpost von dir zu dem Thema, gefällt mir wahnsinnig gut! „Ich will keine Zahlen, ich will Menschen“ – schön gesagt! Dir auch ein wunderbares Wochenende!
      Liebst,
      Nori

  • Reply Nelli 23. Januar 2016 at 11:50

    Mich hat neulich sogar einer abonniert dessen (zweit)Name „If you don’t follow back I unfollow“ ist :D hab grade festgestellt, dass er mich immer noch abonniert mich ihn aber nicht.
    Klar freut man sich, wenn mein ein neues Abo hat, aber ehrlich gesagt ist es mir egal, wenn mich welche entabonnieren. Manchmal interessiert mich auch ein Acc, sodass ich ihn abonniere, aber es kann auch sein, dass er mir irgendwann nicht mehr gefällt. Sei es immer die gleichen Bilder, langweiliger Text etc. Ich folge vielen die nicht zurückflogen, aber auch das ist mir egal. Ich bin da etwas lockerer. Mein Acc ist eher um meine wichtigen Dinge festzuhalten. Seit diesem Monat gibt es auch Bilder aus dem Blog, aber es gibt auch viele unperfekte Bilder, weil die einfach die Situation am besten einfangen :) Ich möchte nicht nur inspirieren, ich möchte auch echt sein und irgendwann meinen Acc durchschauen und denken, ahhh da hatte mein Sohn seinen ersten zahn, das war besonders witzig, weil…
    LG Nelli
    _________________
    http://www.alltagslieblinge.com

    • Reply Nori 23. Januar 2016 at 20:02

      Liebe Nelli,

      tatsächlich? Jetzt heißen die User sogar schon so? ;) Wahnsinn. Ich versuche auch, mich davon nicht mehr zu sehr stressen zu lassen und jedem einzelnen verlorenen Abonnenten nachzutrauern. Und ich finde es schön, wenn man seinen Feed so nutzt wie du – quasi als persönliches Fotoalbum, mit echten Momenten und vielen Erinnerungen.
      Liebste Grüße!

  • Reply Nina Herzog 23. Januar 2016 at 9:25

    Ein sehr wichtiges Thema, dass du hier ansprichst! Auch wenn uns allen eigentlich klar ist, dass wir (deutlich) mehr sind als die Summe unserer Likes und Follower, fällt es doch manchmal schwer nicht enttäuscht zu sein, wenn ein Foto nicht so oft geherzt wird wie gedacht oder die drei neuen Follower einem plötzlich doch nicht mehr folgen möchten.
    Ich muss ehrlich sagen, dass ich persönlich jedenfalls da drüber stehe – Instagram benutze ich lediglich als Anregung Neues und um Schönes anzusehen.
    Jedoch bin ich auch kein Blogger, dessen Erfolg wie du auch schreibst, über die Zahl der Follower bestimmt wird. Aber gerade wenn man soviel Zeit und Liebe in seine Posts und Fotos investiert, kann ich nachvollziehen, dass einen dieser ganze „follow4follow“ Kram einige Nerven kostet.
    Lass dich davon nicht ärgern, ich mag deine/eure Posts, egal ob das dazu passende Foto auf Instagram einen oder tausend Herzen bekommt :)
    Liebe Grüße,
    Nina

    • Reply Nori 23. Januar 2016 at 19:57

      Liebe Nina,
      vielen Dank für deine lieben Worte und das tolle Kompliment! :) Du hast absolut recht: Wir sind alle deutlich mehr als die Summe der Likes und Follower, die uns am Tag erreichen und sollten weit über diesen Dingen stehen. Es ärgert mich ja auch selbst ungemein, dass ich mir meinen Kopf so sehr über diese Thematik zerbreche, dass daraus sogar ein eigener Blogpost entstanden ist. Irgendwie wäre es eine schöne Entwicklung, wenn Instagram wieder mehr Inspirations- und weniger Werbeplattform werden würde, non?
      Alles Liebe!

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