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What to wear: Trends Frühjahr/Sommer 2016

2. Februar 2016
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Es ist fast schon zu einer Art Ritual geworden: Sobald die deutsche ELLE ihr Sonderheft mit den Trends to watch für die kommende Saison herausbringt, nehme ich diese ganz genau für euch unter die Lupe, um die besten von ihnen in meinem What to wear-Post unterzubringen. Soll also heißen: Welche der modischen Verrücktheiten passen zu mir und meinem Stil, was davon möchte ich für die Spring/Summer Season 2016 in meiner Garderobe unterbringen? Auch in den nächsten Monaten kommt wieder einiges auf uns zu – und nicht alles davon entlockt mir entzückte Freudenschreie. Ich bin niemand, der jeden Trend mitmacht und picke mir nur die Kirschen heraus, die 100% Nori sind und mich nicht verkleidet wirken lassen. (Übrigens, wer noch auf der Suche nach seinem eigenen Stil ist – und ich nehme mich da auch noch längst nicht raus – sollte mal bei Maddie vorbeischauen, die einen tollen Artikel mit prima Tipps zu dem Thema verfasst hat!)

What to wear & which trend to adopt.

Die Palette der Runway-Trends für Frühling und Sommer ist wieder mal enorm. Und genau wie beim letzten und vorletzten Mal habe ich mir eine Handvoll Trends ausgesucht, die für mich auf jeden Fall umsetzbar sind. Was nicht dazu gehört, aber laut ELLE the hottest shit ist? Zum Beispiel das Thema Tropical. Karibikfarben, Ananas und Co. wohin man sieht. Für mich leider ein Tick too much. Oder Spanish Vibes. Rüschen von Kopf bis Fuß und feurige Flamenco-Elemente machen aus mir leider nie im Leben eine rassige Spanierin, sondern eher ein klägliches Häufchen Elend mit Ähnlichkeit zu Omas Spitzendeckchen. Next, please! Auch so klangvolle Trends wie Boudoir Beauty oder Space Age gehen in diesem Jahr wohl eher an mir vorbei. (Wer sich für das gesamte Heft interessiert, sollte mal schauen, ob die Januar-Ausgabe noch zu bekommen bzw. nachzubestellen ist!) Aber selbstverständlich bin auch ich fündig geworden. Bereit?

Streifen

Ich kann es nicht oft genug sagen: Streifen sind für mich niemals nur ein Trend, sondern sowieso fester Bestandteil meiner Garderobe. Klar, dass es mir darum absolut nicht schwer fällt, diesen „Trend“ mitzumachen. Ob Knallfarben, feine Stripes oder markante Blockstreifen – wir laufen gestreift durch den Frühling und Sommer, mögen es dabei sowohl diagonal als auch horizontal und vertikal. Ich greife gerne zur altbewährten Streifenkombi aus Schwarz & Weiß, wahlweise auch Marineblau. Weshalb dieses Kleid genau meinen Geschmack trifft. Woran ich mich bisher aber noch nie getraut habe? Gestreifte Beine! Vielleicht ein mutiges Projekt für diese Saison?

ninosy_shopping_ what to wear _4Trägerkleid | Espadrilles | Blusenkleid

Ethno

Ethno-Eleganz betitelt es die ELLE. Boho nennen es die anderen. Es geht um Tribal-Details, afrikanische Einflüsse und Elemente wie Federn und viiiieeele Fransen. Eigentlich ein Stil, der sich in meinem Kleiderschrank bisher tatsächlich überhaupt nicht wiederfindet. Aber je länger ich mir all die Kleider, Tuniken und Sandalen anschaue, desto mehr wünsche ich mir den Frühling noch schneller herbei. Bereits in der letzten Saison waren Fringes ja schon überall zu sehen, dieses Jahr geht es also munter damit weiter. Das Kleid aus dem Header wäre doch ein guter Start, non? Vielleicht zusammen mit dieser Kette? Ansonsten haben es mir wieder mal die Maxikleider angetan, was mich regelmäßig zu einer wahren Challenge führt: Wo finde ich das passende Exemplar für Menschen unter 1,60m? Habt ihr Tipps? Help is much needed!

ninosy_shopping_ what to wear _8Sandale | Mantel | Kleid

Loose Shapes

Schmale Synthetikfetzen, die sich eng an den Körper legen? Adieu Beinfreiheit? Nicht mit mir. Sobald es unbequem wird, werde ich unbequem. Ich nörgle, zuppel an mir herum und die Schnute ist für den Rest des Tages sicher. Hautenge Kleidung wird niemals meine erste Wahl. Und schaut man auf all die Culottes, Oversize-Mäntel und Blusen der letzten Saison zurück, bin ich damit nicht alleine. Das Schöne? Lockere Stücke mit weitem Schnitt, die den Körper umspielen, bleiben! Die ELLE konzentriert sich dabei auf eine „Farbskala von Eierschale bis Butter“ – yummy. Die Bluse wäre ein hübscher Anfang für einige loose shapes-Zugänge. Und würde sich auch ganz gut zur Skinny Jeans machen, wenn es doch mal körpernah zugehen darf.

ninosy_shopping_ what to wear _6Pullover | Rock | Kleid

Khaki

You don’t know what to wear? Wear khaki! Wer sich an der eigenen Schwarz-Weiß-Grau-Garderobe hin und wieder doch mal sattgesehen hat, hat mit der Matsch- und Oliv-Farbe immer noch ein Ass im Ärmel. Denn sie ist niemals zu aufdringlich, macht aus dem Look keinen zirkusreifen Clowns-Auftritt und strahlt eine gewisse Eleganz aus. Wer sich in der Ton-in-Ton-Variante zu sehr nach Army-Mitglied oder Dschungelcamp-Bewohner fühlt, kombiniert einfach luftige weiße Cut-out-Kleidchen dazu. So zumindest mein Plan für den Sommer. Aber auch hier stellt sich mir wieder die Frage: Wirklich ein Trend, liebe ELLE? So eine Farbe ist gekommen um zu bleiben.

ninosy_shopping_ what to wear _7Bluse | Hose | Kleid

Runway-Bilder: ELLE Sonderheft, Januar 2016

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4 Comments

  • Reply Katharina 2. Februar 2016 at 14:51

    Anschauen, tue ich mir jeden Trend gerne. Mitmachen tue ich kaum einen. Immer, immer Jeans. Hemden. Pullover. Und Blazer. Langweilig. :) Die Hose in khaki auf der ersten Collage gefällt mir allerdings sehr. Ich glaube, so eine möchte ich. Das wäre auch mal eine Alternative zu Jeans. ;)
    – Katharina

    • Reply Nori 3. Februar 2016 at 10:01

      Liebste Katharina,
      das „Problem“ kenne ich nur allzu gut – am Ende des Tages greift man doch immer wieder zur Lieblingsuniform. :) Lass uns dieses Jahr mutiger sein! Alternativen gibt es en masse!

  • Reply Sabine 2. Februar 2016 at 10:21

    Ich muss sagen, mit diesem Ethno/Hippie/Boho Look, der auch schon Herbst 2015 extrem im Kommen war, kann ich gar nichts anfangen. Ich trage eigentlich nur kühle Farben und mag es lieber ganz schlicht und elegant..
    Vielleicht auch, weil zB Khaki mir überhaupt nicht steht!

    • Reply Nori 3. Februar 2016 at 9:57

      Liebe Sabine,
      Fransen von Kopf bis Fuß zusammen mit großflächigen Ethno-Mustern wird man bei mir wohl auch niemals finden. Aber das eine oder andere Stück gefällt mir schon sehr und ich würde es zumindest als persönliche Challenge sehen. Und besonders Khaki darf diese Saison vermehrt in den Kleiderschrank einziehen. :)
      Alles Liebe
      Nori

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