Fashion Outfits

Outfit: Say Hi to Falabella

6. April 2016
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Der Anfang ist immer das Schwerste. Sei es beim Sport (dieser verdammte innere Schweinehund…), beim Schreiben eines neuen Blogposts (besonders, wenn man wieder viel zu lange abstinent war – shame on me!) oder bei der fixen Idee, sich etwas Eigenständiges aufzubauen und frisch durchzustarten. Oder aber der Beginn einer Taschensammlung, die liebevoll zusammengestellt und nicht weniger liebevoll getragen und bewundert werden will. Taschen und Schuhe – was für andere nur nettes Beiwerk zum eigentlichen Outfit ist und weniger die Rolle des Hauptcharakters als vielmehr die des notwendigen Sidekicks darstellt, ist für mich essentiell. Meine Looks werden meist erst durch diese zwei Komponenten vollständig, ja sogar interessant. Die meisten Stücke in meinem Kleiderschrank sind Baiscs, ich bin der klassische Jeans-Pullover-Typ und fühle mich wohl in meiner Uniform. Meine geliebten Begleiter für meinen täglichen Krimskrams und das passende Schuhwerk darum nur als Accessoires zu betiteln, scheint mir nicht rechtens – ihnen gebührt viel mehr Ehre.

Falabella, ella ella, ay ay ay.

Aber wo waren wir? Taschensammlung, richtig. Vor einigen Jahren habe ich für mich beschlossen: „Genug von all den schlecht verarbeiteten Trendtaschen, her mit Qualität und Langlebigkeit!“ Für mich war klar: Wenn es neue Taschenzugänge in der Zukunft geben würde, so sollten diese nicht mehr nach kurzer Tragezeit auseinanderfallen und schäbig aussehen. Denn Taschen, dafür konnte ich mich schon seit jeher begeistern. Als Teenie griff ich häufig zu H&M-Modellen, die Freude an ihnen war leider nie von langer Dauer. Irgendwann wurde radikal ausgemistet und das Projekt Taschensammlung mal vernünftig angegangen. Was noch tragbar war, wurde verkauft oder verschenkt. Übrig blieben zwei bis drei mit Erinnerungen behaftete Lieblingsstücke. Wenn ich heute in eine Tasche investiere, überlege ich mir oft monatelang, ob ich sie wirklich benötige oder ob mein Verstand nur wieder einen kurzen Fashion-Aussetzer feiert. Außerdem handelt es sich mittlerweile um kostspieligere Modelle; nicht, weil ich so markengeil bin, sondern weil mir Langlebigkeit und Qualität wichtiger sind als jeder Trend. Und bis auf zwei Ausnahmen (meine Crossbody Bags von Zara und & other stories) habe ich mein Konzept in den letzten Jahren ganz gut verinnerlicht. Wenn dann eines Tages noch ein Exemplar auf dem Radar auftaucht, welches 1. schon länger auf der Wunschliste stand und 2. nachhaltig geshoppt, weil second hand erworben, werden kann, gibt das die volle Punktzahl. Also: Willkommen Falabella.

Eine Tasche mehr (für mich) oder weniger (für Lina).

Als Lina mir gegenüber irgendwann erwähnte, dass sie im Rahmen ihres Umzugs ihren halben Hausrat unters Volk bringen wollte, wurde ich hellhörig. Ganz besonders, als sie auf ihren Kleiderschrank zu sprechen kam.

Kurzer Exkurs: Denn es ist nicht das erste Mal, dass ich Frau Mallon mit ein paar Euronen reicher und mich ärmer gemacht habe. Ein ganzes Kisten-Arsenal von IKEA und meine rote Tasche von Michael Kors gingen bereits von ihrem in meinen Besitz über.

„Ich verkaufe meine Falabella. Ich trage sie kaum und…“ Im Kopf hatte ich sie bereits gekauft, erbat mir jedoch noch ein paar Tage Bedenkzeit und probierte das gute Stück zu verschiedenen Outfits vor dem heimischen Spiegel an. Ich war restlos überzeugt. Was dazu führte, dass ich nun seit einigen Wochen stolze Besitzerin bin und mich freue wie Bolle, das könnt ihr glauben.

Happy bag, happy Nori.

Ein paar Mal ist der Taschentraum mittlerweile schon ausgeführt worden, in Paris war sie an meiner Seite und eventuell darf sie am Freitag auch mit nach Wien. Bei all den Crossbody Bags in meiner Sammlung (die sind und bleiben meine große Liebe, sorry) ist die Falabella ein erfrischender Blickfang. Und wertet tatsächlich jedes noch so schlichte Outfit auf. Dabei hat sich in diesem Fall sogar ein weiterer Neuzugang in meiner Garderobe versteckt: Mini-Kakteen for sale? I’m in! Mit Röcken kriegt man mich ja nicht so, aber bei so hübschen Kleidern sag ich nicht Nein. Und wer ganz genau hingeschaut hat, wird merken: Irgendwas ist noch anders. Ich trage Silber. Das gleicht einer kleinen Sensation (warum, lest ihr hier) und selbst Nina hat sich um meine Gesundheit gesorgt.

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Jeansjacke – EDITEDthelabel via EDITED (SALE!) | Kleid – & other stories (SALE!) | Tights – Tchibo | Tasche – ‚Falabella‘ von StellaMcCartney | Sneaker – Converse | Kette – cai via ABOUT YOU (ähnliche hier) | Uhr – DKNY (ähnliche hier)

Photo credit: Brian Ta

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2 Comments

  • Reply Leonie 18. April 2016 at 0:50

    Hammer Look, du siehst toll aus Nori! :) Mit dem Kleid liebäugel ich ja auch schon ein bisschen länger… wenn es morgen früh noch da ist, dann kauf ichs einfach, was soll der Geiz :D Jetzt aber zurück zu dir – die Bilder sind wirklich toll und Jeans passt super zur Haarfarbe, gefällt mir echt richtig gut.

    P.S.: habe gesehen, dass ich in eurer Blogroll dabei bin – So Cool!!! Das freut mich wahnsinnig.

    xx,
    Leonie
    http://www.allispretty.net

    • Reply Nori 19. April 2016 at 23:09

      Oh, vielen Dank liebe Leonie! :) Das freut mich riesig, so ein schönes Kompliment. Hast du das Kleid noch ergattern können? YES, you’re part of it! <3
      Alles Liebe
      Nori

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