Allgemein Lifestyle

Hello folks: (M)ein Lebenszeichen

31. August 2016
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„Who the fuck is Nori?“ Ja, man könnte meinen, dass ich in den letzten Wochen, ja beinahe Monaten das Weite gesucht und unserem kleinen Internet-Zuhause Lebewohl gesagt habe. NINOSY wäre dann nur noch zu NISY geworden und statt großartigem Duo hieße es vermutlich One-Woman-Show mit Nina. In deren Richtung an dieser Stelle mal wieder ein tosender Applaus geht, weil sie euch in der letzten Zeit so fabelhaft mit neuen Posts unterhalten hat. Ich verneige mich vermutlich noch bis Anfang 2017 vor deiner unermüdlichen Power und sage Danke Danke Danke. <3 Aber wie ihr seht sitze ich tatsächlich vor meinem MacBook, haue in die Tastatur und bin wieder back on track – hallo kleines Lebenszeichen!

What happens in Hamburg, stays on Instagram.

„Wo warst du, was hast du gemacht und wieso lässt du Nina so lange im Stich?“ Berechtigte Fragen. Und zu aller Schande muss ich gestehen: Ich war nie richtig weg. Die ganze Zeit in Hamburg, alle 2-3 Tage tatsächlich im WordPress-Dashboard eingeloggt – nur um dann doch wieder keinen neuen Artikel zu verfassen, sondern mit schlechtem Gewissen auf Log-out zu klicken und mich zu Instagram zu verziehen. Ja, auf meiner Lieblings-App war ich tatsächlich mehr als aktiv, habe gepostet was das Zeug hält. Prokrastination 2.0, sozusagen. Statt Texte gab’s Bilder en masse: Vom Dombesuch, floraler Hochzeitsdeko, Neuzugängen im Kleiderschrank oder einfach dem Endresultat 58 vorangegangener (und meistens missglückter) Selfie-Versuche.

ninosy-instagram-norilavie-lebenszeichen

Aber weil mein Herz ja bekanntlich nicht nur für schöne Bildchen schlägt, sondern eigentlich voll und ganz am geschriebenen Wort hängt, ist die Rückkehr zum Ursprung ein Muss. Zurück zum Blog. Zurück zu Nina. Zurück zu NINOSY. Haben wir ja auch in letzter Zeit zuhauf in der Blogosphäre rauf und runter gehört: Dein Blog ist das einzig Wahre. Vergiss Social Media & Co. Gut, machen wir also mal. Back to the roots. Johnny würde sagen: Mein Baby gehört zu mir. Ich schließ mich an.

Super-happy-awesome blog life?

Warum also war ich so lange in der Versenkung verschwunden? Die Wahrheit ist: 100%ig sicher weiß ich es nicht. Ich stellte mir diese Frage in den letzten Wochen selbst jeden Tag mindestens ein Dutzend Mal. Hatte ich meine Lust am Bloggen etwa schon nach knapp zwei Jahren verloren? Nein, das war es nicht. Ich glaube, ich war übersättigt. Kurzzeitig überfressen an den schönen Momenten und großartigen Blogposts, die unsere Kolleginnen da täglich auf ihren eigenen Plattformen präsentieren. Ich fühlte mich klein, ohne Stimme und irgendwie unbedeutend. Eine Kaulquappe im bunten Süßwasser-Aquarium.

Ja, für Instagram reichte die Energie, aber auch hier trennte ich mich rigoros von Accounts, die mich schlichtweg nicht mehr interessierten oder, um einiges schlimmer, ein fades Gefühl bei mir hinterließen. Bei denen vielleicht sogar kurzzeitig die Buchstaben N-E-I-D aufblitzten. Und so weit wollte ich es erst recht nicht kommen lassen. Neidisch auf was? Auf 26 Tage im Monat in der Weltgeschichte umher jetten? Auf drei PAX Kleiderschränke voller Designer-Taschen? Auf #squadgoals, #lifegoals und #hauptsacheirgendeingoal?

Mitnichten. Denn ich liebe mein Leben, so wie es ist. Wo Social Media und der Blog aus purem Vergnügen betrieben werden können – und nicht, weil ich damit meinen Lebensunterhalt bestreite. Für mich ist das eine enorme Erleichterung. Und ich ziehe meinen Hut vor all der GRLPWR und den toughen Mädels, die auf Instagram und Co. performen müssen, weil es ihr Job ist. Die 24 Stunden online sind, weil es ihr Job ist. Die schreiben, fotografieren, recherchieren, basteln, kochen, retuschieren, veröffentlichen – weil es ihr Job ist.

QWERTZ, oder: Ich finde den Weg zur Tastatur nicht.

Ein weiterer Grund für dieses späte Lebenszeichen? Geht vermutlich mit der oben genannten Übersättigung einher, aber ich hatte schlicht und einfach eine Schreibblockade. Kein vernünftiger Gedanke wollte aufs Papier a.k.a. ins Dashboard gebracht werden. Und einfach nur sinnlose Wortfetzen aneinanderreihen, Hauptsache, man hat was gepostet? Kommt für mich niemals in Frage. Dabei mangelt es nicht an Ideen oder an ein paar schönen Kooperationen, die wir gerne noch in Zukunft umsetzen möchten. Hoffen wir also gemeinsam, dass der Schreib-Schweinehund sich endgültig in seine Hütte verzogen hat!

Ganz untätig bin ich aber, trotz textlicher Abwesenheit, selbstverständlich nicht geblieben. Mails und Co. wollen schließlich auch beantwortet, Spam-Kommentare gelöscht und Bugs behoben werden. Sagen wir es also mal so: Ich hab die Schaltzentrale am Laufen gehalten. Ist vielleicht immerhin ein kleiner Trost.

ninosy-lifestyle-lebenszeichen

Time for a flashback.

Ich halte es also mal wie Nina und ihren Quick Weeks (die letzte ist übrigens gestern erst online gegangen und könnt ihr hier nachlesen) und versuche, einen kleinen Überblick über die letzten vier (sechs? acht?!?) Wochen zu geben. Vielleicht wird daraus ja auch eine feste Kategorie? Vielleicht der Flashback Friday, einmal im Monat? Was meint ihr?

Latest thoughts:

Haben sich (ENDLICH!) wieder voll und ganz rund um den Blog gedreht. Und natürlich überhaupt nicht um das neu erwachte Deko-Fieber in den eigenen vier Wänden. In den vergangenen Tagen haben mich andere Blogs, Pinterest und Co. endlich wieder so inspiriert, dass viele neue Ideen im Notizbuch gelandet sind. Zum Beispiel, dass unsere Blogroll dringend erweitert werden muss. Dass Nina und ich uns neue Bilder für unsere About-Seite wünschen. Ich habe über neuen Kategorien, einer neuen Bildsprache, Layout-Optionen und frischen Themen gebrütet. Und Kinners, ich hab Bock, das sach‘ ich euch!

Highlight des Monats:

Seit dem 1.8. laufe ich mit einem Dauergrinsen durch die Welt. Genau genommen eigentlich schon seit Anfang Juli. Aber so richtig, echt und leibhaftig fühlt es sich erst seit dem ersten Montag im August an: Ich habe einen neuen Job. Und ich liebe ihn. Für mich hängt Glück immer, wirklich immer mit dem Wohlbefinden im Beruf zusammen. Zieht mich der Job runter, strahlt das auf alle anderen Bereiche meines Lebens (Freunde, Familie, Beziehung…) ab. Das ist extrem, ich weiß. Aber immerhin verbringen wir alle jeden Tag mindestens acht Stunden im Büro oder wo auch immer ihr eure Arbeit ausübt – und die sollte doch so erfüllend sein wie möglich, non?

Fest steht: Ich war noch nie so glücklich wie im Moment. Ein bisschen hab ich Angst, dass es sich um eine riesengroße Bubble handelt, die unverhofft zerplatzt. So honigkuchenpferdmäßig spaziere ich nämlich aktuell jeden Morgen ins Bad, um mich fertig zu machen und in den Bus zu springen. Aber wisst ihr was? Ich bin jetzt mal egoistisch und sage: Ich glaube, ich habe dieses Glück jetzt verdient. Ein bisschen zumindest.

Lieblingsoutfit:

An dieser Stelle wird es mal Zeit, euch endlich einen meiner größten Outfit-Crushs vorzustellen. Die liebe Sonia, die auf Journelles schon einmal mit ihrem großartigen Stil ein eigenes Closet Diary gewidmet bekam, hat ein unheimliches Händchen für tolle Looks. Zu gerne würde ich in ihrem Kleiderschrank mal Mäuschen spielen. Ein einziges Lieblingsoutfit von ihr auszuwählen fällt mir mehr als schwer, aber ich versuche es mal mit diesem:

All that glitter ✊🏻💁🏼💫 @furla #furlafeeling #tuesday #shootingbreak

A photo posted by Soniafrancex (@soniafrancex) on

Need to hear:

Ich befürchte, ich gehöre zu der Spezies Mensch, die über keinen klar definierten Musikgeschmack verfügt. Sicher, das Todesurteil, in die Freundschaftsbücher der frühen 90er bei Musikgeschmack „Alles“ zu schreiben, habe ich erfolgreich vermieden. Hätte natürlich auch ganz und gar nicht zugetroffen. Wer will schon Klassik hören, wenn er mit 12 Jahren die Bravo Hits haben kann? Mittlerweile sind Vivaldis „Le quattro stagioni“ tatsächlich als Bookmark gespeichert – zu nichts kann ich im Job besser texten als dem musikalischen Wechsel vom Frühling zum Winter. Nerd-Alarm? Vielleicht.

Aber um meinen Musikgeschmack wieder etwas auf Vordermann zu bringen, poste ich nicht nur wöchentlich einen Favorite auf Facebook; ich orientiere mich vor allem an Leuten, die Ahnung haben. Also wirklich Ahnung. Die im Musik-Business arbeiten. Und die mich tatsächlich davon überzeugen konnten, dass das neue Album der Pop-Prinzessin, Britney Spears höchstpersönlich, eine Wucht ist. EINE WUCHT! Also verbannt mal kurz das Bild vom hautengen roten Latex-Anzug und klickt euch rein:

New in:

Wer lange nur Windowshopping betreiben durfte und mit der Überweisung des ersten Gehalts einen Luftsprung von beachtlicher Höhe vollführt, dem sei es verziehen, dass mal kurzes Ausrasten beim Shoppen angesagt war. Konkret heißt das: Neu einziehen durften der schönste Parka des Universums, drei Second Hand-Schätzchen von Kleiderkreisel, eine lange angeschmachtete Kette von Malaika Reiss und die bequemsten Sommerschuhe schlechthin. Ich plane, euch das meiste davon in der nächsten Ausgabe „Fabulous Five“ (die auch schon lange überfällig ist…) zu zeigen. Die weißen Arizona von Birkenstock haben es allerdings schon auf Instagram geschafft.

Und wie geht’s nach dem Lebenszeichen jetzt so weiter?

Long story short: Ich bin wieder da. Mit (hoffentlich) viel frischer Energie, jeder Menge Ideen auf dem Notizblock und dem Versprechen an euch, aber vor allem an mich, dieses Baby nicht wieder einschlafen zu lassen. Fingers crossed, mit Vorsätzen stehe ich zu gerne auf Kriegsfuß. So. Und ich hätte niemals gedacht, dass ich das mal sagen würde, aber: Ich geh dann jetzt ne Runde Frau Spears anhören. It’s Britney, bitch!

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2 Comments

  • Reply Carla 31. August 2016 at 8:55

    Echt jetzt? Britney Spears?
    Es gibt soooo viel gute Musik auf der Welt und die empfehlen ausgerechnet Britney Spears?
    Ich gebe ihr mal eine Chance – aber nur eine gaaaanz kleine! :)

    • Reply Nori 7. September 2016 at 22:43

      Echt jetzt! Nicht 24/7, aber so ab und zu geht schon mal ein Britney-Song. ;)
      Hast du reingehört?

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