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NINOSY Mixtape Nr. 10: Summertime Sadness

25. Juli 2017
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I’ve got that summertime, summertime sadness…

Lana wusste halt schon immer, wie der Hase läuft. Oder wie man sich halt so fühlt, wenn der Regen seit Tagen die Kopfhaut aufweicht und wir mit griesgrämigen Gesichtern und Frizz Hair slalomartig den Pfützen auf unserem Weg ausweichen. Auch wenn ich dieses Jahr schon zwei wunderbare Urlaube in der Sonne verbringen durfte (Mallorca und Nizza – ihr fehlt!), so ist meine Schmerzgrenze doch langsam aber sicher erreicht. Wer sich in seiner kostbaren Freizeit zur Pediküre und zum Sugaring schleppt, der will die behandelten Körperpartien auch frech in die Sonne halten – und nicht in warmem Schuhwerk und unter herbstlichen Pullovern verstecken. Aber sei’s drum, der Wetterfrosch lässt sich zumindest in Hamburg auch die nächsten Tage nicht küssen und so in einen Sonnengott verwandeln. Also mache ich das Beste draus. Und genieße die kuscheligen vier Wände inkl. Wollsocken und mit einem neuen NINOSY Mixtape.

Dancing on my own: play that summer soundtrack.

Es ist schon eine Weile her, dass ich wirklich mal wieder bewusst auf neue Tracks, besondere Musikfunde und Bandempfehlungen gehört habe. Musik lief bei mir in letzter Zeit vorrangig im Radio auf dem Weg zur Arbeit oder im Hintergrund zahlreicher Instagram Stories von tollen Menschen, denen ich gerne folge und die ihre vergangenen Monate auf stürmischen Festivals verbracht haben. Ich selbst aber habe schon lange nicht mehr aktiv zugehört. Dieses neue Mixtape, das ist also nicht nur für euch, sondern auch für mich. Als kleiner Reminder, mal wieder richtig laut aufzudrehen, die besagten Wollsocken von den Füßen zu strampeln und das Sonnenfernweh einfach wegzutanzen.

Da ich aber zu der Kategorie Menschen gehört, die „Kenn ich, mag ich, hör ich!“ sagt und somit gerne zum Altbewährten greife, kann es passieren, dass nach der neunten Wiederholung von Welshly Arms‘ Legendary nicht nur die Nachbarn genervt von oben durch die Decke klopfen, sondern auch ich meine Lieblingssongs irgendwann über habe. Das darf, das soll nicht sein. Und zum Glück ist der Helfer in der Not für mich immer nur einen Klick weit enfernt.

Dein Mix der Woche. Deine Rettung des Monats.

Die tollen Menschen von Spotify haben mich mit ihrer Erfindung des persönlichen Mix der Woche schon seit dessen Einführung absolut geflasht. Sicher, Datenschutz-Befürworter runzeln nun vermutlich wieder stark die Stirn, immerhin gebe ich dem Musikanbieter jede Menge Daten über mich preis, damit sie aufgrund meiner Vorlieben und Geschmäcker die richtigen Sounds in meine Playlist schieben können. Wer sich allerdings eh mit einem öffentlichen Blog und seinem Gesicht dahinter den Weiten des Internets stellt… come on. Da kann man schon auch mal seine Affinität für gute elektronische Beats teilen. Und außerdem: Ohne den klugen Algorithmus von Spotify säßt ihr jetzt hier, heiß auf neue Beats und dann – hätte ich nicht mal ein neues Mixtape für euch.

Die meisten Stücke, die ihr euch in wenigen Sekunden nämlich reinziehen könnt, sind mir tatsächlich in meinem individuellen Mix vorgeschlagen worden. Das eine oder andere musikalische Meisterwerk ist vielleicht auch auf einem anderen Weg dort hinein gewandert, aber den Großteil hatte ich bis vor Kurzem selbst nicht mal auf dem Schirm. Und nun rettet er mir Tag für Tag die verregneten Stunden. Oder versüßt mir die seltenen Momente, wenn die Abendsonne in Hamburg doch mal kurz durchbricht und die schönste aller Perlen zur Nachtruhe verabschiedet.

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PS: Legendary ist natürlich trotzdem drin. Sorry.

Header photo by Liv Bruce on Unsplash

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